Bessere Meetings und Videocalls: Besprechungsräume mit Holzwolle behandeln

Unternehmen geben viel Geld für Konferenzkameras und Beamforming-Mikrofone aus und stellen sie dann in Glaskästen, die klingen wie Aquarien. Die Gegenseite hört jede Reflexion. Die unbequeme Wahrheit hybrider Arbeit: schlechter Ton im Call ist meist ein Raumproblem und kein Geräteproblem, und man löst ihn mit Absorption, nicht mit Firmware. Die Holzwolle-Leichtbauplatte, in Europa seit Langem als Fibrolith bekannt, eignet sich dafür besonders gut. Hier ist das Rezept.

Warum Besprechungsräume schlecht klingen

Der moderne Besprechungsraum ist klein, gläsern und hart: ein Tisch, ein Bildschirm, sechs Stühle und vier reflektierende Flächen. Sprache springt zwischen Glas und Gipskarton hin und her und erreicht das Mikrofon verschmiert. Zuhörer im Raum gleichen das aus; Mikrofone können es nicht. Die entscheidende Größe ist die Nachhallzeit, und kleine harte Räume liegen regelmäßig beim Doppelten oder Dreifachen des für Sprache angenehmen Werts.

Das 25-Prozent-Rezept

Für einen normalen Besprechungsraum planen Sie eine Absorberfläche von rund 25 Prozent der Grundfläche, aufgeteilt auf Decke und eine oder zwei Wände:

  • Deckenfeld über dem Tisch. Die mit Abstand wirksamste Maßnahme. Für einen Raum von 5 x 6 m etwa 5 m2 Paneele mit 25 mm, mittig über dem Tisch. Ist die Rohdecke aus Beton, montieren Sie auf Lattung mit Hohlraum für zusätzliche Absorption im Tiefmittenbereich.
  • Die Wand gegenüber der Kamera. Das Konferenzmikrofon zeigt auf die gegenüberliegende Wand; deren Behandlung entfernt genau die Reflexionen, die es am lautesten hört. Ein Band aus Paneelen 2400 x 600 auf Kopfhöhe im Sitzen, etwa 0,9 bis 2,1 m über dem Boden, ist das übliche Detail.
  • Eine Seitenwand, wenn Glas dominiert. Glas lässt sich nicht behandeln, also gleichen Sie an der gegenüberliegenden massiven Wand aus.

Dieses Rezept bringt einen kleinen Besprechungsraum zuverlässig von hart auf sendetauglich. Die Gegenseite merkt es sofort; niemand kann sagen, warum der Raum besser geworden ist, nur dass er es ist.

Kleine Callräume und Telefonboxen

Call-Räume für eine oder zwei Personen sind der Extremfall: winziges Volumen, nahes Mikrofon, alle Reflexionen früh und laut. Hier steigt der Flächenanteil in Richtung 40 Prozent, die absoluten Flächen bleiben aber klein: Ein Callraum von 1,5 x 2 m braucht nur etwa 2,5 m2, ein Paneel an der Decke und eines hinter dem Sitzplatz. Zwei Paneele pro Box, über eine Etage voller Boxen multipliziert, landen sauber bei Palettenmenge.

Warum ausgerechnet Holzwolle

  • Echte Absorption dort, wo Sprache stattfindet. Ein Paneel mit 25 mm erreicht je nach Ausführung und Montage ein alpha w von etwa 0,60 bis 0,65, eine solide Leistung über das Sprachband.
  • Es übersteht den Büroalltag. Stühle stoßen an Wände, Bildschirme werden umgehängt, Räume werden umgestellt. Zementgebundene Faser verträgt Belastungen, die Stoffabsorber nicht aushalten.
  • Es liest sich als Gestaltung. Die gewebte Textur in Natur, Grau oder Schwarz wirkt geplant und nicht nachgerüstet. Facility-Teams schätzen, dass nie nachgespannt werden muss.
  • Dokumentation. Brandklasse B-s1,d0 nach EN 13501-1 und CE-Kennzeichnung nach EN 13168 halten die Ausbauakte sauber.

Akustische Etikette für den Rest des Raums

Die Paneele leisten die Hauptarbeit; Details vollenden sie. Ein Teppich oder Teppichfliesen unter dem Tisch nehmen die Bodenreflexion heraus, dichtschließende Türen halten Flurlärm draußen, und den Lüftungsauslass nicht direkt beim Mikrofon zu platzieren, wiegt schwerer als die meisten Möbelentscheidungen. Nichts davon ersetzt Absorption; es ergänzt sie.

Ausrollen über ein ganzes Büro

Das Muster für einen Ausbau ist einfach: pro Raumtyp eine Behandlung standardisieren, also Besprechungsraum, Callraum, Boardroom, und zentral bestellen. Eine Palette Sonablock mit 25 mm deckt 30,96 m2, also grob vier bis sechs Besprechungsräume nach obigem Rezept. Geliefert wird palettenweise in der gesamten EU, und die Farben lassen sich aus den fünf Werksfinishes oder bei größeren Mengen über einen RAL-Ton auf das Interieurkonzept abstimmen.

Wählen Sie aus der Sonablock Holzwolle-Kollektion oder senden Sie uns Ihr Raumbuch; wir machen daraus eine Paneelzahl und Palettenmenge für die ganze Etage.

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